Das Parfum der Verwandlung

02 August 2011

'Shalimar Parfum Initial' von Guerlain. Erhältlich ab Anfang September 2011 im ausgewählten Fachhandel. 

Die Mairose in ihrer ursprünglichen Leuchtkraft. Die bis zum Exzess präsente italienische Iris, pudrig, matt, schick und von unendlicher Sanftheit. Die süße, beinahe sinnliche, wenn nicht sogar aphrodisische Vanille. Die untrennbar mit der berühmten „Guerlinade“ verbunden Tonkabohne, der sie ihre Gewürz- und Mandelnote, ihr gewisses Etwas, ein unwiderstehliches Verlangen verleiht.
Und dann gibt es noch die Bergamotte aus Kalabrien, ein anderer zentraler Rohstoff von Guerlain, der für die Frische verantwortlich ist; Hedion, das unumgängliche Molekül der modernen Zeiten, das den Duft durchdringt wie eine Flamme den Schatten. Auf den frischen Auftakt folgen leichte Noten von Karamell und kandierten Früchten, die zusammen mit Patschuli die Vanille stützen und an die Stelle der ursprünglichen Lederakzente treten. Und das als „blumiger Ambra-Duft“ definierte Parfum steigt empor, komplex, variabel, unendlich lebendig.

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